Vorbereitungscamp



In Zahlen sind das 15 Tage, 25 Tonnen, 5 Mitglieder, 6000KM
und 5 Liter…

Vom 26. Oktober bis 4. November sind wir (Andi, Philipp,
Silas, Martin und Bruce) nach Arvidsjaur gereist um dort die Stämme und weitere Dinge
für den Bau im nächsten Jahr vorzubereiten. Eigentlich war es zur Hälfte ein Roadtrip, denn damit das
ganze Material wie Kettensägen, Winde, Beile etc. transportiert werden konnte,
war es nötig mit einem Auto hoch zu fahren.
Die knapp 3000 KM pro Weg konnten inkl. Fähre zwischen
Rostock und Trelleborg in jeweils 3 Tagen problemlos zurückgelegt werden.


Um erste Erfahrungen und Ideen für die Detailplanung zu
sammeln, konnten wir in einem 2015 erbauten Blockhaus im 33km vom Bauplatz
entfernten Vuotner übernachten.


Durch die klimatischen Bedingungen war es mit Schnee und
verfahrenen Feldwegen etwas beschwerlich und so hat ein Arbeitsweg jeweils eine
Stunde gedauert. Allerdings war der Weg es allemal wert, denn so konnten wir
gleich die Region kennenlernen.

Trotz der bis zu -15 Grad war es in dem
bestehenden Blockhaus immer schön warm und neben den schönen Details konnten
auch viele Knacknüsse genauer betrachtet werden. Diese Beobachtungen und auch
der Weg haben einem ein gutes Gefühl für die Region und das zukünftige Projekt
gegeben.

Die Fotos verdeutlichen noch viel mehr, warum sich der Weg
zu dem Blockhaus gelohnt hat. Es waren die Wege, die uns die Begegnungen mit
Rentieren, Adler, Auerhähnen und Birkhühnern bescherten.

 




Nebst der Fahrt und dem Logieren ging es natürlich primär
ums Arbeiten und dabei vor allem ums Schälen der Bäume, was Dank dem
grossartigen Einsatz aller geschafft wurde.




Leider war es nicht möglich, dass die ganzen Bäume von uns
selbst gefällt wurden, weil wir auf dem eigenen Land nicht genügen Baumbestand
haben. Darum haben wir rund 90 Stämme von einem lokalen Holzfäller bestellt.
Dieser hatte allerdings irgendwelche Lieferschwierigkeiten…
Damit wir trotzdem alle Bäume schälen konnten wurde beschlossen,
dass wir dort, wo die Bäume zwischengelagert wurden, diese auch schälen werden.
Der grosse Vorteil dabei war, dass das gesamte Umland näher kennengelernt
werden konnte.
In der zweiten Woche hat es dann auch mit der Lieferung
aller Stämme geklappt. Vor Ort, mit der Baracke zum Wärmen in der Mittagspause,
ging es dann auch leichter von statten.





Unser Holzfäller hatte wohl auch gemerkt, dass wir unter
Druck waren und so hat er uns am Donnerstag, dem letzten Arbeitstag, besucht. Während
wir noch die letzten Stämme geschält haben, hat er uns mit seinem Kran einen
schönen Poulder gebaut. Was für eine Erleichterung!

 


Die so gewonnene Zeit
konnten wir wunderbar Nutzen und um ca. 17:00 – also genau zum Feierabend – war
es vollbracht: 25 Tonnen Holz, ca. 90 Stämme, geschält, gepoldert und zum
Trocknen gedeckt. Auch hier sagt ein Bild mehr als dieser Text.



Die Heimfahrt war nach diesem erleichternden und schönen
Abschluss nur noch ein Klax und die Vorfreude auf das nächste Jahr umso
grösser!



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